Region Berlin-Brandenburg

Berlin-Brandenburg

Bevölkerung von 5,728 Mio. Personen

rund 207.000 Personen arbeiten in der Industrie (8,1 % der Beschäftigten)

Die industrielle Transformationsregion Berlin-Brandenburg steht vor der Herausforderung, ihre wirtschaftliche Stabilität und Innovationskraft in einem kleinteiligen und dynamischen Unternehmensumfeld langfristig zu sichern. Trotz eines unterdurchschnittlichen Anpassungsdrucks und günstiger struktureller Ausgangsbedingungen – etwa einer positiven demografischen Entwicklung, eines robusten Arbeitsmarkts und einer hohen Gründungsdynamik – bestehen deutliche Risiken. Diesen kann begegnet werden, wenn die infrastrukturellen und bürokratischen Ausgangsbedingungen für neue und alte Unternehmen verlässlich (vorhersehbar) verbessert werden und (Aus-/Weiter-)Bildung als zentrale Komponente zukünftigen Erfolges verstanden wird. Hinzu kommt eine vergleichsweise geringe Anzahl an Patentanmeldungen in zentralen Transformationsfeldern, was auf Schwächen in der technologischen Innovationskraft verweist. Gleichzeitig bietet die Region erhebliche Potenziale in Zukunftsfeldern wie Green Economy, Smart Mobility und erneuerbaren Energien – gestützt durch einen geringen Anteil energieintensiver Branchen. Für Wirtschaftsförderung, Politik und Unternehmen gilt es, die Innovationsimpulse flächendeckend zu fördern, die Stabilität des Unternehmenssektors zu erhöhen und die Chancen der grünen Transformation strategisch zu nutzen. So kann Berlin-Brandenburg langfristig als nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Industriestandort bestehen.

Rahmenbedingungen

In der Gesamtschau über alle Indikatoren zählt die industriellen Transformationsregion Berlin-Brandenburg zu den Regionen, die sich im Sinne der Transformation weniger Herausforderungen stellen müssen:

  • Ein zentraler Indikator für die Transformation ist der Anpassungsdruck auf die lokalen Arbeitsmärkte: Wie viele Arbeitsplätze gehen branchenspezifisch verloren und wie viele entstehen neu? Dabei zeigt sich, dass Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz in einer bestimmten Branche verlieren, diesen in der Regel nicht ohne Weiteres in einer anderen Branche ersetzen können – etwa aufgrund notwendiger Weiterbildungen oder Umschulungen. Um diesen Anpassungsdruck messbar zu machen, werden alle „bewegten“ Arbeitsplätze – also die Summe aller Verluste und aller Zugewinne – ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Arbeitsplätze gesetzt. 
    → Das Ergebnis zeigt: Die ITR Berlin-Brandenburg sieht sich einem unterdurchschnittlichen Anpassungsdruck ausgesetzt. 

  • Die Fläche einer ITR ist begrenzt. In der zukünftigen Flächennachfrage von Unternehmen, Haushalten und öffentlichen Einrichtungen zeigt sich, wie stark die vorhandene Fläche durch sozioökonomische Aktivitäten beansprucht wird.
     In der ITR Berlin-Brandenburg ist der Flächendruck gering.

  • Der Blick in die Zukunft ist komplex: Wie verhält sich die ITR unter verschiedenen zukünftigen Entwicklungspfaden? Welche Auswirkungen haben etwa ein veränderter Außenhandel, das Sondervermögen für Infrastruktur, Klimaanpassungsmaßnahmen oder der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien? In einem ökonometrischen Modell werden gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge modelliert und die Implikationen verschiedener Entwicklungspfade empirisch messbar. Für die Bewertung der Szenarien ist die Beschäftigungswirkung ausschlaggebend.
    → In der ITR Berlin-Brandenburg variiert die Gesamtbeschäftigung zwischen den gerechneten Szenarien im Jahr 2035 um 2,2 %. Dieser Wert liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt (2,6 %) und zeigt damit, dass die ITR relativ robust gegenüber anstehenden Veränderungen ist.

SWOT-Profil

Stärken

  • Innovatives und widerstandsfähiges Unternehmensumfeld mit hoher Gründungsdynamik und kleinteiliger Betriebsstruktur.
  • Dynamischer Arbeitsmarkt mit starkem Beschäftigungswachstum, stabiler Arbeitskräftebasis, geringem Mangel an Fachkräften und relativ guter Erwartung der Beschäftigungsentwicklung in den kommenden Jahren.
  • Positive demografische Entwicklung durch hohe Zuwanderung, insbesondere junger Erwerbspersonen, und überdurchschnittlich hohe Erwerbsquote.
  • Hohe Standortattraktivität für Fachkräfte durch hohe Tourismusintensität und überdurchschnittlichen Beschäftigungsanteil in Kunst, Kultur und Gastgewerbe.
  • Gute Sozialinfrastruktur durch hohe Verfügbarkeit z.B. von Krankenhausbetten.

Chancen

  • Positive demografische Entwicklung mit erwarteter Zunahme der Beschäftigtenzahl in den kommenden fünf Jahren.
  • Geringer Anteil an energieintensiven Branchen kombiniert mit starkem Potenzial für den Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie grünem Wasserstoff.
  • Relativ niedriger Flächendruck und geringe Flächenversiegelung schaffen günstige Standortbedingungen, vor allem im brandenburgischen Teil der ITR.
  • Starker Schwerpunkt auf Green Economy in Forschung und Unternehmen, ergänzt durch Potenziale in Green & Smart Mobility.
  • Überdurchschnittliche Arbeitsmarktbelebung in den Szenarien Energiewende, Klimaanpassung und Verfassungspaket sowie geringe Anfälligkeit gegenüber negativen Effekten einer Verschlechterung des Welthandels.

Schwächen

  • Unzureichende digitale Infrastruktur durch mittelmäßigen Glasfaserausbau.
  • Schwächen im Bildungssystem durch geringen Anteil von Personen in Ausbildung und unterdurchschnittlich gute Erreichbarkeit von Schulen.
  • Strukturelle Abhängigkeit vom Ausland durch hohe Importquote.
  • Instabilität des Unternehmenssektors durch hohes Insolvenzrisiko und zahlreiche Geschäftsaufgaben.
  • Ungünstige Wirtschaftsstruktur durch unterdurchschnittliches Verhältnis von Produktion zu Dienstleistungen.

Risiken

  • Mittleres Niveau des industriellen Energieverbrauchs kann zu Wettbewerbsnachteilen im Transformationsprozess führen.
  • Hohe Unternehmensfluktuation signalisiert Instabilität im regionalen Unternehmenssektor.
  • Geringe Steuerkraft und relativ ineffiziente Verwaltungsstrukturen werden die finanziellen Handlungsspielräume der Region einschränken.
  • Starke räumliche Konzentration von Green-Economy- und Smart-Mobility-Projekten auf Berlin und Potsdam kann zu ungleich verteilten Transformationsimpulsen führen.
  • Die vergleichsweise geringe Anzahl an Patentanmeldungen in den Transformationsfeldern weist auf einen begrenzten regionalen Innovationsoutput hin und kann die technologische Wettbewerbsfähigkeit im Transformationsprozess gefährden.
  • Unterdurchschnittliche Versorgung mit Pflegeheimen und Allgemeinärztinnen und -ärzten weist auf strukturelle Defizite in der Daseinsvorsorge in Teilen der Region hin.

Transformations-Benchmark

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Standortvorteil

neutral

Standortnachteil

Position der Transformations-Region im Vergleich aller Regionen, dargestellt in Rängen

max

Wettbewerb

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Exportquote

56,2

Rang 18 von 38

Importquote

49,3

Rang 34 von 38

Terms of Trade

98,6

Rang 36 von 38

Lohnstückkosten

24,7

Rang 16 von 38

Materialstruktur

86,4

Rang 23 von 38

Demografie

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Erwerbsbevölkerung

64,8

Rang 6 von 38

Bevölkerungsentwicklung, letzte 5 Jahre

3,8

Rang 3 von 38

Wanderungssaldo

3

Rang 1 von 38

Medianentgelt

3.882,4

Rang 15 von 38

Anteil der 0-18 Jährigen

16,8

Rang 23 von 38

Arbeit

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Beschäftigtenentwicklung, letzte 5 Jahre

9

Rang 1 von 38

Erwerbstätige mit Hilfstätigkeiten

16,7

Rang 3 von 38

Anteil von Engspassberufen

18,7

Rang 1 von 38

Arbeitsmarkttransformation

0,2

Rang 4 von 38

Beschäftigtenerwartung, zukünftige 5 Jahre

1,1

Rang 6 von 38

Unternehmen

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Insolvenzrisiko

0,5

Rang 31 von 38

Durchschnittsgröße der Unternehmen

8,5

Rang 6 von 38

Produktions-Dienstleistungs-Verhältnis

0,2

Rang 38 von 38

Geschäftsgründungen

0,2

Rang 5 von 38

Geschäftsaufgaben

0,1

Rang 34 von 38

Energie

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Einfluss energieintensiver Branchen

4,1

Rang 2 von 38

Energieintensität der Industrie

432.235,2

Rang 27 von 38

EE-Ausbau

1,7

Rang 18 von 38

Wärmewende Wohngebäude

7,2

Rang 28 von 38

Wasserstoffpotenzial

8.800.059

Rang 3 von 38

Fläche

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Flächendruck

0,5

Rang 8 von 38

Flächenversiegelung

12

Rang 6 von 38

Flächeneffizienz

584.216,9

Rang 11 von 38

Soziale Infrastruktur

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Pflegeheimplätze pro 10.000 Einwohner

91,8

Rang 30 von 38

Allgemeinärzte pro 10.000 Einwohner

3,6

Rang 34 von 38

Krankenhausbetten pro 1.000 Einwohner

9,5

Rang 1 von 38

Betreuungsquote: Anteil der Kinder unter 3 Jahren in Betreuung (Kindertagesbetreuung)

54,7

Rang 8 von 38

Infrastruktur

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Bevölkerungsdichte

245,6

Rang 13 von 38

Glasfaserausbau

47,8

Rang 16 von 38

Erreichbarkeit KV-Terminal

43,7

Rang 28 von 38

Pendelintensität

0,5

Rang 11 von 38

Verwaltung

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Schulden in Euro pro Einwohner

9.856,6

Rang 37 von 38

Personal in der Verwaltung pro 10.000 Einwohner

57,7

Rang 38 von 38

Steuerkraft pro Einwohner

895

Rang 25 von 38

Bildung

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Kohortenveränderung

49.170

Rang 1 von 38

Erreichbarkeit von Schulen

9,5

Rang 36 von 38

Anteil von Personen im Bildungssystem (akademisch & beruflich)

0,1

Rang 35 von 38

Attraktivität

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Tourismusintensität

6,9

Rang 12 von 38

Anteil der Beschäftigten in Kunst, Unterhaltung, Kultur und Gastgewerbe

5,2

Rang 5 von 38

Sportvereinsdichte

73,7

Rang 35 von 38

Branchendynamik

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Energie

65

Rang 2 von 38

Klima

54

Rang 6 von 38

Verfassungspaket

55

Rang 6 von 38

Welthandel

37

Rang 16 von 38

Transformations- und Anwendungsfelder

Transformations- und Anwendungsfelder im regionalen Vergleich

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Gesamtwirtschaftliche Szenarien

Wie wirken geopolitische Veränderungen, Investitionsimpulse oder der Klimawandel auf die Wirtschaft?

Szenario Welthandel

Veränderter Welthandel mit „Branchenmuster" (→ Automobile, Metallerzeugung)

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Szenario Verfassungspaket

Verfassungspaket der Bundesregierung (→ Verteidigung, Intrastruktur)

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Szenario Klimafolgen u. Anpassung

Klimafolgen u. Anpassung (→ Betroffenheiten und Anpassungsreaktionen)

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Szenario erneuerbare Energien.

Wirkungen eines verstärkten Ausbaus erneuerbarer Energien. (→ Wind, PV, Speicher und Wärmewende)

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Mehr Informationen zur Berechnung der Szenarien finden Sie hier

Hinweise zur Methodik

Raumbezug

Die 38 industriellen Transformationsregionen (ITRs) basieren auf einem eigens entwickelten, funktionalen Zuschnitt von Regionen. Grundlage dafür sind die Raumordnungsregionen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), die für diesen Zweck systematisch entlang industrieller Pendlerverflechtungen und regionaler Kooperationsbeziehungen neu gruppiert wurden.

Im Zentrum steht die Frage: Wo finden wirtschaftlich-industrielle Aktivitäten tatsächlich statt – jenseits administrativer Grenzen? Durch die Kombination von Pendlerdaten, Branchenstrukturen und Kooperationsnetzwerken bildet der Zuschnitt die realen wirtschaftlichen Verflechtungen besser ab als klassische Verwaltungsregionen.

Die ITRs spiegeln somit funktionale Wirtschaftsräume wider, in denen sich die Herausforderungen und Chancen der industriellen Transformation in besonders konzentrierter Form zeigen. Ziel ist es, Regionen gezielt zu analysieren und vergleichend zu bewerten, um passgenaue Strategien zur Förderung industrieller Transformation ableiten zu können – sei es in der Regionalentwicklung, der Wirtschaftsförderung oder der Industriepolitik.

Hinweis: Eine vollständige Übersicht über die Zusammensetzung der Industriellen Transformationsregion (inklusive Raumordnungsregionen und Kreise), steht hier als Excel-Datei zum Download bereit.
 

SWOT-Profil

Das SWOT-Profil bündelt die zentralen Erkenntnisse aus der Analyse der industriellen Transformationsregionen (ITR). Es basiert auf den Ergebnissen des Transformations-Benchmarks, der Auswertung der Transformations- und Anwendungsfelder sowie einer ökonometrischen Szenariobetrachtung. Die SWOT fasst Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken pro Region zusammen und bietet eine schnelle Einordnung relevanter Handlungsbedarfe.

Transformations-Benchmark

Der Transformations-Benchmark vergleicht alle 38 ITRs anhand von über 50 relevanten Indikatoren. Die Daten werden vergleichbar aufbereitet, standardisiert und zu einem Rangwert verarbeitet – so lassen sich regionale Ausprägungen im Verhältnis zu anderen Regionen bewerten.

Datengrundlage sind folgende öffentlich zugängliche, regelmäßig aktualisierte Quellen:

Hinweis: Eine vollständige Übersicht aller berücksichtigten Indikatoren, inkl. Definitionen, Bewertungslogik und Skalierung, steht als Excel-Datei hier zum Download bereit.

Transformations- und Anwendungsfelder

Zur Analyse von Forschung, Innovation und wirtschaftlichen Aktivitäten mit Transformationsbezug in den einzelnen Regionen wurden verschiedene nationale, europäische und unternehmensbezogene Datenquellen semantisch ausgewertet. Ein KI-gestütztes Zuordnungsverfahren auf Basis eines Large Language Models (LLM) identifiziert, in welchen Transformations- und Anwendungsfeldern eine Region besonders aktiv ist.

Dabei werden aktuelle Forschungsprojekte, Patente und Unternehmensaktivitäten systematisch miteinander verknüpft, um ein präzises Bild der regionalen Innovationslandschaft zu zeichnen. So wird sichtbar, wo technologische Schwerpunkte entstehen, welche Themen die Transformation prägen – und wo sich künftig wirtschaftliche Chancen bündeln.

Dieser datenbasierte Ansatz schafft eine vergleichbare Grundlage zur Bewertung regionaler Transformationspotenziale – und unterstützt gezielte Entscheidungen in Innovationspolitik, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Datenquellen:

Bei Förderprojekten und Patenten ist der Betrachtungszeitraum die vergangenen fünf Jahre (01/2019 – 12/2024) und bei den Unternehmensdaten der Zeitpunkt 12/2024. Die Aktivitäten werden je Feld als Indexwert dargestellt. So zeigt sich, in welchen Themenbereichen die Region überdurchschnittlich vertreten ist – im Vergleich zu anderen ITRs.