Region München-Oberland-Südostoberbayern

München-Oberland-Südostoberbayern

Bevölkerung von 4,293 Mio. Personen

rund 350.000 Personen arbeiten in der Industrie (15,2 % der Beschäftigten)

Die industrielle Transformationsregion München verfügt über eine ausgesprochen starke Ausgangslage: hohe Energie- und Flächeneffizienz, eine international wettbewerbsfähige Exportwirtschaft, robuste Unternehmensstrukturen sowie einen dynamischen Arbeitsmarkt mit hoch qualifizierten Fachkräften. Auch der Tourismus trägt als stabiler Wirtschaftszweig und Standortfaktor zur Resilienz der Region bei. Gleichzeitig bestehen strukturelle Schwächen, die die langfristige Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten: fehlende flächendeckende Glasfaserinfrastruktur, eine vergleichsweise schwache Verkehrsanbindung und Defizite in der sozialen Infrastruktur. Diese Faktoren müssen gezielt adressiert werden, um die Attraktivität für Unternehmen und Fachkräfte zu sichern. Im Bereich der Chancen ist München hervorragend positioniert: In den Innovationsfeldern Green & Smart Mobility und Smart Production gehört die Region zu den führenden Standorten in Deutschland. Die Kombination aus hoher Erwerbsquote, positiver Wanderungsbilanz junger Menschen und überdurchschnittlicher Kaufkraft eröffnet ein enormes Potenzial für nachhaltiges Wachstum. Die größte Herausforderung liegt im unzureichenden Ausbau der erneuerbaren Energien. Ohne Fortschritte in der Wasserstoffwirtschaft und Wärmewende könnten bestehende Stärken an Strahlkraft verlieren. Wirtschaftsförderung, Politik und Unternehmen sind daher gefordert, den technologischen Vorsprung durch gezielte Infrastruktur- und Energiepolitik zu flankieren. Gelingt dies, kann München seine Rolle als Innovationsmotor der industriellen Transformation langfristig festigen und ausbauen.

Rahmenbedingungen

In der Gesamtschau über alle Indikatoren zählt die ITR München-Oberland-Südostoberbayern zu den Regionen, die sich im Sinne der Transformation weniger Herausforderungen stellen müssen.

  • Ein zentraler Indikator für die Transformation ist der Anpassungsdruck auf die lokalen Arbeitsmärkte: Wie viele Arbeitsplätze gehen branchenspezifisch verloren und wie viele entstehen neu? Dabei zeigt sich, dass Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz in einer bestimmten Branche verlieren, diesen in der Regel nicht ohne Weiteres in einer anderen Branche ersetzen können – etwa aufgrund notwendiger Weiterbildungen oder Umschulungen. Um diesen Anpassungsdruck messbar zu machen, werden alle „bewegten“ Arbeitsplätze – also die Summe aller Verluste und aller Zugewinne – ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Arbeitsplätze gesetzt. 
    → Das Ergebnis zeigt: Es besteht ein überdurchschnittlich hoher Anpassungsdruck für die ITR München Oberland-Südostoberbayern.

  • Die Fläche einer ITR ist begrenzt. In der zukünftigen Flächennachfrage von Unternehmen, Haushalten und öffentlichen Einrichtungen zeigt sich, wie stark die vorhandene Fläche durch sozioökonomische Aktivitäten beansprucht wird. 
    In der ITR München-Oberland-Südostoberbayern ist der Flächendruck durchschnittlich.

  • Der Blick in die Zukunft ist komplex: Wie verhält sich die ITR in verschiedenen zukünftigen Entwicklungspfaden? Welche Auswirkungen haben etwa ein veränderter Außenhandel, das Sondervermögen für Infrastruktur, Klimaanpassungsmaßnahmen oder der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien? In einem ökonometrischen Modell werden gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge modelliert und die Implikationen verschiedener Entwicklungspfade empirisch messbar. Für die Bewertung der Szenarien ist die Beschäftigungswirkung ausschlaggebend. 
    → In der ITR variiert die Gesamtbeschäftigung zwischen den gerechneten Szenarien im Jahr 2035 um 2,4 %. Dieser Wert liegt etwas unter dem bundesweiten Durchschnitt (2,6 %) und zeigt damit, dass die ITR München-Oberland-Südostoberbayern relativ robust gegenüber anstehenden Veränderungen ist.

SWOT-Profil

Stärken

  • In den letzten fünf Jahren konnte die Region eine stark positive Beschäftigtenentwicklung verzeichnen. Der Ausblick für die kommenden Jahre ist ebenfalls sehr positiv. Das vorhandene Arbeitskräftepotenzial ist hoch qualifiziert, was die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich stärkt.
  • Der geringe Einfluss energieintensiver Branchen in Verbindung mit einem hohen Niveau an Energieeffizienz sorgt für eine stabile und zukunftsfähige Grundlage. Die Region ist dadurch weniger anfällig für Energiepreisschwankungen und profitiert von einer nachhaltigen Produktionsstruktur.
  • Die Region weist eine sehr hohe Exportquote auf und ist international wettbewerbsfähig. Die Unternehmenslandschaft ist geprägt von einem starken Mittelstand, geringen Geschäftsaufgaben und einer insgesamt robusten Unternehmensstruktur.
  • Obwohl der Flächendruck in München im bundesweiten Vergleich durchschnittlich ist, gelingt es der Region, Flächen sehr effizient zu nutzen. Dies schafft Spielraum sowohl für wirtschaftliche Aktivitäten als auch für Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung.
  • Der Tourismus stellt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar, stärkt das Standortimage und diversifiziert die regionale Wertschöpfung. Er wirkt stabilisierend, da er von anderen wirtschaftlichen Zyklen nur begrenzt abhängig ist.

Chancen

  • München zeigt in zentralen Innovationsfeldern überdurchschnittliche Aktivitäten. Besonders stark ist die Region in den Bereichen Autonomes Fahren und Future Public Mobility – sowohl in Forschung und Entwicklung als auch bei Unternehmen in der industriellen Anwendung und Patenten.
  • Überdurchschnittliche Forschungsaktivität in energiesparender Produktion und Industrierobotik sowie unternehmerische Schwerpunkte bei Batteriezellenfertigung bilden die Grundlage für eine führende Rolle in der Industrie 4.0.
  • Eine sehr hohe Erwerbsquote kombiniert mit positiven Wanderungsbewegungen jungerKohorten unter 30 Jahren sichert langfristig den Zugang zu qualifiziertem Personal. Dies ist ein zentraler Standortvorteil in Zeiten des Fachkräftemangels.
  • Die überdurchschnittliche Kaufkraft der Bevölkerung stärkt die regionale Nachfrage, erhöht die Standortattraktivität und begünstigt Investitionen sowohl von Unternehmen als auch von privaten Haushalten. 

Schwächen

  • Die Region verfügt noch nicht über eine flächendeckende Glasfaserabdeckung. Dies stellt ein Hemmnis für digitalisierte Produktionsprozesse und die Ansiedlung datenintensiver Unternehmen dar.
  • Trotz wirtschaftlicher Stärke weist München in Teilen eine unterdurchschnittliche Anbindung an logistische Infrastrukturen auf, wie etwa wichtige Umschlagterminals. Dies kann logistische Prozesse verlangsamen und die Standortattraktivität für Unternehmen und Fachkräfte beeinträchtigen.
  • In der Versorgung mit Schulen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen schneidet die Region unterdurchschnittlich ab. Gerade in einer wachsenden Metropolregion kann dies langfristig zu Engpässen führen und die Lebensqualität wie auch die Fachkräftebindung beeinträchtigen. 

Risiken

  • Der bisherige Ausbau erneuerbarer Energien liegt lediglich im bundesweiten Durchschnitt. Vor allem bei der Erschließung von Potenzialen im Bereich Wasserstoff sowie in der Wärmewende besteht Nachholbedarf. Ohne gezielte Investitionen droht die Region, ihre hohe Energieeffizienz nicht mit nachhaltiger Eigenversorgung zu verbinden und Abhängigkeiten zu verstärken.
  • Im errechneten Szenario „Welthandel“ schneidet die Region vergleichsweise schlecht ab. Dies liegt unter anderem an der hohen Abhängigkeit der Region von den Branchen der Automobilwirtschaft und der Metallindustrie. In einer sich verschlechternden internationalen Handelssituation weist die Region ein hohes Risiko auf, vor allem in Bezug auf den Arbeitsmarkt und die Wertschöpfung.

Transformations-Benchmark

Klicken sie auf die Themengebiete für mehr Informationen

Standortvorteil

neutral

Standortnachteil

Position der Transformations-Region im Vergleich aller Regionen, dargestellt in Rängen

max

Wettbewerb

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Exportquote

61,9

Rang 2 von 38

Importquote

49,8

Rang 36 von 38

Terms of Trade

98,7

Rang 33 von 38

Lohnstückkosten

24

Rang 6 von 38

Materialstruktur

83,1

Rang 6 von 38

Demografie

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Erwerbsbevölkerung

65,8

Rang 1 von 38

Bevölkerungsentwicklung, letzte 5 Jahre

3,2

Rang 6 von 38

Wanderungssaldo

2,4

Rang 7 von 38

Medianentgelt

4.626,5

Rang 2 von 38

Anteil der 0-18 Jährigen

17,2

Rang 15 von 38

Arbeit

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Beschäftigtenentwicklung, letzte 5 Jahre

6

Rang 2 von 38

Erwerbstätige mit Hilfstätigkeiten

15,9

Rang 2 von 38

Anteil von Engspassberufen

25,2

Rang 5 von 38

Arbeitsmarkttransformation

0,2

Rang 30 von 38

Beschäftigtenerwartung, zukünftige 5 Jahre

1,4

Rang 4 von 38

Unternehmen

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Insolvenzrisiko

0,4

Rang 27 von 38

Durchschnittsgröße der Unternehmen

8

Rang 1 von 38

Produktions-Dienstleistungs-Verhältnis

0,3

Rang 32 von 38

Geschäftsgründungen

0,1

Rang 33 von 38

Geschäftsaufgaben

0,1

Rang 2 von 38

Energie

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Einfluss energieintensiver Branchen

5,8

Rang 5 von 38

Energieintensität der Industrie

82.839,8

Rang 4 von 38

EE-Ausbau

0,7

Rang 33 von 38

Wärmewende Wohngebäude

16,5

Rang 11 von 38

Wasserstoffpotenzial

4.057.532

Rang 11 von 38

Fläche

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Flächendruck

0,8

Rang 21 von 38

Flächenversiegelung

12,7

Rang 10 von 38

Flächeneffizienz

1.386.058,9

Rang 1 von 38

Soziale Infrastruktur

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Pflegeheimplätze pro 10.000 Einwohner

78,7

Rang 37 von 38

Allgemeinärzte pro 10.000 Einwohner

3,7

Rang 32 von 38

Krankenhausbetten pro 1.000 Einwohner

5,4

Rang 27 von 38

Betreuungsquote: Anteil der Kinder unter 3 Jahren in Betreuung (Kindertagesbetreuung)

33,9

Rang 23 von 38

Infrastruktur

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Bevölkerungsdichte

292,4

Rang 9 von 38

Glasfaserausbau

45,5

Rang 20 von 38

Erreichbarkeit KV-Terminal

47,3

Rang 31 von 38

Pendelintensität

0,6

Rang 10 von 38

Verwaltung

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Schulden in Euro pro Einwohner

686

Rang 9 von 38

Personal in der Verwaltung pro 10.000 Einwohner

155

Rang 19 von 38

Steuerkraft pro Einwohner

1.560,2

Rang 1 von 38

Bildung

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Kohortenveränderung

27.339

Rang 5 von 38

Erreichbarkeit von Schulen

7,2

Rang 18 von 38

Anteil von Personen im Bildungssystem (akademisch & beruflich)

0,2

Rang 21 von 38

Attraktivität

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Tourismusintensität

9,9

Rang 5 von 38

Anteil der Beschäftigten in Kunst, Unterhaltung, Kultur und Gastgewerbe

4,8

Rang 9 von 38

Sportvereinsdichte

62,8

Rang 38 von 38

Branchendynamik

Indikatoren im Vergleich zu anderen Transformationsregionen

Energie

39

Rang 18 von 38

Klima

60

Rang 4 von 38

Verfassungspaket

57

Rang 5 von 38

Welthandel

69

Rang 37 von 38

Transformations- und Anwendungsfelder

Transformations- und Anwendungsfelder im regionalen Vergleich

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Anwendungsfelder

Bewertungen im Bundesvergleich

Index-Betrachtung verschiedener Indikatoren:
Der Indexwert berechnet sich durch die Ausprägung der Region im jeweiligen Indikator im Vergleich zum Bund (1,0 = Bundesdurchschnitt).

Gesamtwirtschaftliche Szenarien

Wie wirken geopolitische Veränderungen, Investitionsimpulse oder der Klimawandel auf die Wirtschaft?

Szenario Welthandel

Veränderter Welthandel mit „Branchenmuster" (→ Automobile, Metallerzeugung)

Mehr lesen

Szenario Verfassungspaket

Verfassungspaket der Bundesregierung (→ Verteidigung, Intrastruktur)

Mehr lesen

Szenario Klimafolgen u. Anpassung

Klimafolgen u. Anpassung (→ Betroffenheiten und Anpassungsreaktionen)

Mehr lesen

Szenario erneuerbare Energien.

Wirkungen eines verstärkten Ausbaus erneuerbarer Energien. (→ Wind, PV, Speicher und Wärmewende)

Mehr lesen
Mehr Informationen zur Berechnung der Szenarien finden Sie hier

Hinweise zur Methodik

Raumbezug

Die 38 industriellen Transformationsregionen (ITRs) basieren auf einem eigens entwickelten, funktionalen Zuschnitt von Regionen. Grundlage dafür sind die Raumordnungsregionen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), die für diesen Zweck systematisch entlang industrieller Pendlerverflechtungen und regionaler Kooperationsbeziehungen neu gruppiert wurden.

Im Zentrum steht die Frage: Wo finden wirtschaftlich-industrielle Aktivitäten tatsächlich statt – jenseits administrativer Grenzen? Durch die Kombination von Pendlerdaten, Branchenstrukturen und Kooperationsnetzwerken bildet der Zuschnitt die realen wirtschaftlichen Verflechtungen besser ab als klassische Verwaltungsregionen.

Die ITRs spiegeln somit funktionale Wirtschaftsräume wider, in denen sich die Herausforderungen und Chancen der industriellen Transformation in besonders konzentrierter Form zeigen. Ziel ist es, Regionen gezielt zu analysieren und vergleichend zu bewerten, um passgenaue Strategien zur Förderung industrieller Transformation ableiten zu können – sei es in der Regionalentwicklung, der Wirtschaftsförderung oder der Industriepolitik.

Hinweis: Eine vollständige Übersicht über die Zusammensetzung der Industriellen Transformationsregion (inklusive Raumordnungsregionen und Kreise), steht hier als Excel-Datei zum Download bereit.
 

SWOT-Profil

Das SWOT-Profil bündelt die zentralen Erkenntnisse aus der Analyse der industriellen Transformationsregionen (ITR). Es basiert auf den Ergebnissen des Transformations-Benchmarks, der Auswertung der Transformations- und Anwendungsfelder sowie einer ökonometrischen Szenariobetrachtung. Die SWOT fasst Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken pro Region zusammen und bietet eine schnelle Einordnung relevanter Handlungsbedarfe.

Transformations-Benchmark

Der Transformations-Benchmark vergleicht alle 38 ITRs anhand von über 50 relevanten Indikatoren. Die Daten werden vergleichbar aufbereitet, standardisiert und zu einem Rangwert verarbeitet – so lassen sich regionale Ausprägungen im Verhältnis zu anderen Regionen bewerten.

Datengrundlage sind folgende öffentlich zugängliche, regelmäßig aktualisierte Quellen:

Hinweis: Eine vollständige Übersicht aller berücksichtigten Indikatoren, inkl. Definitionen, Bewertungslogik und Skalierung, steht als Excel-Datei hier zum Download bereit.

Transformations- und Anwendungsfelder

Zur Analyse von Forschung, Innovation und wirtschaftlichen Aktivitäten mit Transformationsbezug in den einzelnen Regionen wurden verschiedene nationale, europäische und unternehmensbezogene Datenquellen semantisch ausgewertet. Ein KI-gestütztes Zuordnungsverfahren auf Basis eines Large Language Models (LLM) identifiziert, in welchen Transformations- und Anwendungsfeldern eine Region besonders aktiv ist.

Dabei werden aktuelle Forschungsprojekte, Patente und Unternehmensaktivitäten systematisch miteinander verknüpft, um ein präzises Bild der regionalen Innovationslandschaft zu zeichnen. So wird sichtbar, wo technologische Schwerpunkte entstehen, welche Themen die Transformation prägen – und wo sich künftig wirtschaftliche Chancen bündeln.

Dieser datenbasierte Ansatz schafft eine vergleichbare Grundlage zur Bewertung regionaler Transformationspotenziale – und unterstützt gezielte Entscheidungen in Innovationspolitik, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Datenquellen:

Bei Förderprojekten und Patenten ist der Betrachtungszeitraum die vergangenen fünf Jahre (01/2019 – 12/2024) und bei den Unternehmensdaten der Zeitpunkt 12/2024. Die Aktivitäten werden je Feld als Indexwert dargestellt. So zeigt sich, in welchen Themenbereichen die Region überdurchschnittlich vertreten ist – im Vergleich zu anderen ITRs.