Dekarbonisierung: 56 % der Mittelständler mit Wettbewerbsvorteil

Windräder auf einem Feld, Dekarbonisierung der Industrie
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Die Studie Argos-BCG Climate Transition Barometer 2026 zeigt, dass Dekarbonisierung im europäischen Mittelstand längst als strategischer Kern verankert ist. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bewerten 88 Prozent der KMU und Mid-Caps die Reduktion von Treibhausgasen als wichtig oder kritisch, und 85 Prozent planen, ihre Maßnahmen beizubehalten oder zu beschleunigen. Die Untersuchung basiert auf 750 Führungskräften aus fünf europäischen Regionen und zeigt eine breite, branchenübergreifende Entwicklung.

Gleichzeitig werden die wirtschaftlichen Effekte der Transformation immer greifbarer. Bereits 56 Prozent der Unternehmen berichten von Wettbewerbsvorteilen durch ihre Dekarbonisierungsmaßnahmen, deutlich mehr als noch 2023. Insgesamt sehen 73 Prozent darin eine Chance zur Wertschöpfung, während 70 Prozent Effizienz- und Kostenvorteile nennen. Viele Unternehmen verändern dafür ihre Geschäftsmodelle grundlegend und setzen verstärkt auf nachhaltige Ansätze wie Eco-Design.

Trotz dieser Fortschritte bleibt die Umsetzung herausfordernd. 58 Prozent der Unternehmen sehen Finanzierung als größte Hürde für ihre Klimaprojekte. Getrieben wird die Transformation vor allem durch Kundenerwartungen und Anforderungen entlang der Lieferketten, die mit 69 Prozent den wichtigsten Treiber darstellen. Insgesamt zeigt die Studie, dass Dekarbonisierung zunehmend weniger regulatorisch motiviert ist, sondern sich als marktorientierter Wettbewerbsfaktor etabliert.

Quelle: Dekarbonisierung: 56 % der Mittelständler mit Wettbewerbsvorteil

Impulse zur Dekarbonisierung der Industrie: Produktionswende im Austausch: Praxis teilen. Erfahrungen nutzen. Transformation gestalten.

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