Forscher entwickeln Batterie aus dem 3D-Drucker

Gebäude der Queen's University Belfast
© Queen's University Belfast

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Für die Energiewende werden leistungsfähige und bezahlbare Energiespeicher benötigt, um Strom aus Wind- und Solaranlagen zuverlässig zu nutzen. Ein Forschungsteam der Queen's University Belfast hat hierfür eine kostengünstige Flussbatterie entwickelt, die mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt werden kann. Während herkömmliche Modelle mehrere tausend Pfund kosten, lässt sich die neue Batteriezelle bereits für rund 74 Pfund produzieren. Zudem basiert sie auf Eisen statt auf dem teuren und seltenen Metall Vanadium, wodurch die Technologie deutlich günstiger und leichter verfügbar wird.

Die Forschenden verzichten bewusst auf eine kommerzielle Vermarktung und haben die Baupläne frei zugänglich gemacht. Damit möchten sie die internationale Zusammenarbeit fördern und die Weiterentwicklung der Technologie beschleunigen. Bereits mehrere Forschungseinrichtungen nutzen die Konstruktion, um gemeinsame Standards für Flussbatterien zu entwickeln und deren Markteinführung schneller voranzutreiben.

Die Bedeutung solcher Speicher wächst mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. In Deutschland stammten im ersten Halbjahr 2026 bereits 58 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen – ein neuer Höchstwert, vor allem dank Wind- und Solarenergie. Dennoch ist das Ziel von mindestens 80 Prozent erneuerbarem Strom bis 2030 noch nicht erreicht. Fachleute sehen im weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und geeigneter Speichertechnologien einen wichtigen Schritt, um die Energieversorgung klimafreundlicher, unabhängiger von fossilen Brennstoffen und widerstandsfähiger gegenüber Preisschwankungen zu machen.

Quelle: Forscher entwickeln billige Batterie aus dem 3D-Drucker – könnte bei Energiewende „einen echten Unterschied machen” - CHIP

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