InnovationsWerkstatt Rhein-Main: Gemeinsam Zukunftsperspektiven für einen dynamischen Wirtschaftsraum entwickeln

Gruppenfoto von der InnovationsWerkstatt Rhein-Main
Gruppenfoto von der InnovationsWerkstatt Rhein-Main © VDI/VDE-IT

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Wie kann eine wirtschaftlich starke und vielfältige Region ihre Zukunftsfähigkeit sichern? Diese Frage stand im Mittelpunkt der InnovationsWerkstatt Rhein-Main, zu der das Servicezentrum für industrielle Transformation in den Regionen (SiT) gemeinsam mit dem Regionalmanagement Mittelhessen und TeamMit regionale Akteurinnen und Akteure nach Gießen eingeladen haben.

Vertreten waren unter anderem Wirtschaftsförderungen, Hochschulen, Ministerien, regionale Industrieinitiativen sowie weitere Institutionen und Multiplikatoren aus der Region. Gemeinsam diskutierten sie auf Basis einer datenbasierten Analyse die Herausforderungen und Chancen der industriellen Transformation in Rhein-Main.

Breite Innovationsbasis, aber kein klarer Schwerpunkt

Grundlage der Diskussion war der Atlas der industriellen Transformation. Die Analyse zeigt, dass die Region Rhein-Main über eine breite Innovations- und Forschungsbasis verfügt und in nahezu allen betrachteten Transformationsfeldern aktiv ist. Gleichzeitig werden in vielen Bereichen keine überdurchschnittlichen Positionen erreicht. Auffällig ist insbesondere, dass Forschungs- und Projektaktivitäten bislang nur begrenzt in Patente und technologischen Vorsprung übersetzt werden.

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Auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region zeigt ein differenziertes Bild: Rhein-Main profitiert von einer vergleichsweise jungen und wachsenden Bevölkerung, einer hohen Unternehmensdynamik sowie einer starken Wissens- und Dienstleistungsbasis. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor Herausforderungen wie steigenden Standortkosten, geopolitischen Unsicherheiten, dem Wandel bestehender Geschäftsmodelle und zunehmendem internationalen Wettbewerbsdruck.

Im Rahmen der Werkstatt wurde deutlich: Die Region verfügt über zahlreiche Kompetenzen und Potenziale. Die zentrale Herausforderung besteht jedoch darin, aus der vorhandenen Breite ein stärker erkennbares Innovationsprofil und neue Wertschöpfungsschwerpunkte zu entwickeln.

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Von der Analyse zur Gestaltung

Im anschließenden Workshop diskutierten die Teilnehmenden nicht nur aktuelle Herausforderungen, sondern auch mögliche zukünftige Entwicklungen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Region ihre vorhandenen Stärken besser nutzen, neue Netzwerke schaffen und ihre Resilienz gegenüber zukünftigen Veränderungen erhöhen kann. Besonders wertvoll war dabei die vielfältige Zusammensetzung der Teilnehmenden. Die unterschiedlichen Perspektiven aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und regionalen Netzwerken und Start-Ups ermöglichten einen konstruktiven Austausch über zukünftige Entwicklungspfade und konkrete Handlungsoptionen.

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Gemeinsam Transformation gestalten

Die InnovationsWerkstatt ist Teil eines Unterstützungsangebots des Servicezentrums für industrielle Transformation in den Regionen. Ziel ist es, regionale Akteure zusammenzubringen, datenbasierte Analysen bereitzustellen und konkrete Transformationsprozesse zu begleiten.

Auch über die Veranstaltung hinaus unterstützt das SiT Regionen dabei, Herausforderungen zu analysieren, Akteure zu vernetzen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Dafür stehen die Expertise und Ressourcen des Servicezentrums zur Verfügung.

Das SiT bedankt sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die inhaltliche Unterstützung und die Mitwirkung bei der Organisation bei dem Team des Regionalmanagements und von TeamMit. Die Veranstaltung hat gezeigt, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit regionaler Akteure für die Gestaltung von Transformationsprozessen schaffen kann.

Das Angebot steht auch anderen Regionen offen und wird gemeinsam mit regionalen Partnern umgesetzt. Interessierte Unternehmen, Institutionen, Netzwerke oder Wirtschaftsförderungen können sich jederzeit an Silvia Palka (Silvia.Palka@vdivde-it.de) und Lukas Nögel (Lukas.Noegel@vdivde-it.de) wenden.

Eine wichtige Grundlage bildet dabei der Atlas der industriellen Transformation, der jährlich aktualisiert wird. Die nächste umfassende Aktualisierung erfolgt im September 2026. Damit steht den Regionen dauerhaft ein Instrument zur Verfügung, um Entwicklungen zu beobachten, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und eigene Strategien datenbasiert weiterzuentwickeln.

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