Kreislaufwirtschaft als Schlüsselstrategie für die Industrie

Gruppe Menschen um einen Tisch, darauf ein Laptop, auf dem eine Grafik zur Circular Economy geöffnet ist
© envato, Tirachard

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Das aktuelle Impulspapier der Deutschen Energie-Agentur, des Wuppertal Instituts und Klimaschutz-Unternehmen e. V. zeigt deutlich das große Potenzial einer zirkulären Wirtschaft. Der Fokus liegt dabei auf der Stahl-, Zement- und Kunststoffindustrie. Durch gezielte Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft ließen sich in Unternehmen dieser Branchen bis zum Jahr 2045 rund 25 Prozent der kumulierten Treibhausgasemissionen einsparen – das entspricht etwa 300 Millionen Tonnen CO₂. Damit würde auch die Belastung durch den EU-Emissionshandel künftig deutlich sinken.

Durch einen frühzeitigen Übergang zur Kreislaufwirtschaft kann Deutschland eine Vorreiterrolle einnehmen und innovative Geschäftsmodelle entwickeln. Die Bundesregierung will diesen Wandel mit ihrem Sofortprogramm Kreislaufwirtschaft aktiv vorantreiben. Um die Potenziale für die Industrie zu heben, sollte die Transformation zügig mit folgenden Maßnahmen angestoßen werden:

  • Sekundärrohstoffe müssen wettbewerbsfähiger werden als Primärrohstoffe.
  • Die Ökodesign-Richtlinie sollte ambitioniert umgesetzt werden.
  • Eine steuerliche Neuausrichtung ist erforderlich. 

Ergänzt werden sollte das Maßnahmenpaket durch eine gezielte Aufklärung der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie den Abbau regulatorischer und rechtlicher Hindernisse, die zirkuläre Prozesse bislang behindern.

Quelle: dena | Kreislaufwirtschaft als Schlüsselstrategie für die Industrie

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