Neun Millionen Euro für erstes "Hydrogen Valley" in Deutschland
Bremen wurde als erste Region in Deutschland ausgewählt, ein "Hydrogen Valley" mit der Förderung der EU aufzubauen. Das Projekt "H2B:IMPACT" wird mit neun Millionen Euro unterstützt und zielt darauf ab, eine Modellregion für Wasserstoffanwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen. Diese umfasst die Produktion, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff in Bereichen wie Industrie, Häfen, Verkehr und Bauwesen. Die Förderung wurde am 23. März 2026 zwischen der Bremer Senatorin für Wirtschaft und der EU-Förderorganisation Clean Hydrogen Partnership unterzeichnet.
Das "Hydrogen Valley" soll in Bremen und Bremerhaven realisiert werden, mit Anwendungen, die über mindestens zwei Jahre getestet werden. 27 Partner aus verschiedenen EU-Ländern, darunter das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik sowie die New Energy Coalition, unterstützen das Vorhaben. Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES spielt eine zentrale Rolle. Ziel ist es, die wirtschaftliche Reife von Wasserstofftechnologien zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Bremen langfristig zu stärken.
Bremen gehört zu den wenigen Regionen, die sich im europäischen Wettbewerb um Fördermittel durchgesetzt haben. Der Erfolg des Projekts basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette abdeckt. EU-Förderung dient nicht nur der Finanzierung, sondern stärkt Bremens Rolle als Wasserstoff-Hub. Langfristig sollen die entwickelten Anwendungen in den Regelbetrieb überführt und als Modell für andere Regionen dienen.
Quelle: Neun Millionen Euro für erstes "Hydrogen Valley" in Deutschland - Pressestelle des Senats
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