Strommarkt 2025: Erneuerbare Energien decken fast 60 % der Nettostromerzeugung in Deutschland
Im Jahr 2025 war der Großteil der Stromerzeugung in Deutschland weiterhin aus erneuerbaren Energien. Besonders die Photovoltaik zeigte ein starkes Wachstum, was vor allem auf den Ausbau der Anlagen und zahlreiche Sonnenstunden im Sommer zurückzuführen war. Die Windkraft blieb mit einem stabilen Beitrag weiterhin die wichtigste Quelle. Insgesamt machten erneuerbare Energien mehr als die Hälfte der gesamten Stromproduktion aus, was die Rolle dieser Energien in der deutschen Energiewende unterstreicht.
Bei den konventionellen Energieträgern gab es gemischte Entwicklungen: Während die Stromerzeugung aus Steinkohle leicht zunahm, fiel die Produktion aus Braunkohle etwas. Erdgas erlebte einen Anstieg, was auch den Anteil dieses Energieträgers an der Gesamtstromerzeugung erhöhte. Gleichzeitig stiegen die Strompreise auf dem Großhandelsmarkt deutlich. Der Day-Ahead-Preis für Strom legte um fast 14 % zu, was teilweise durch eine höhere Nachfrage und Schwankungen im Angebot verursacht wurde. Zudem traten auch häufiger negative Preise auf, wenn das Angebot besonders hoch war.
Im internationalen Stromhandel verzeichnete Deutschland einen Anstieg der Exporte, während die Importe leicht zurückgingen. Dies deutet auf eine zunehmende Integration Deutschlands in den europäischen Strommarkt hin. Deutschland konnte von den günstigeren Erzeugungsbedingungen in anderen Ländern profitieren, was sich positiv auf den grenzüberschreitenden Handel auswirkte. Insgesamt sank der Nettoimport, da mehr Strom ins Ausland exportiert wurde.