Wasserstoffprojekt TransHyDE 2.0 – Europa auf dem Weg zum grünen Kontinent

Speicherung von Wasserstoffenergie mit Sonnenkollektoren und Windturbinen — 3D-Rendering
© envato, vanitjan

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Wasserstoff, gewonnen aus erneuerbaren Quellen wie Wasser, Sonne und Wind, wird zunehmend als Herzstück der europäischen Energiewende gesehen. Er soll als Speicher, Treibstoff und Bindeglied zwischen Industrie, Verkehr und Stromerzeugung fungieren. In Deutschland wird das Projekt „TransHyDE 2.0“ ins Leben gerufen, um die notwendige Infrastruktur für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff zu entwickeln und die Wirtschaftlichkeit sowie Akzeptanz dieses Energieträgers zu fördern.

Das Nachfolgeprojekt „TransHyDE 2.0“ baut auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts „TransHyDE“ auf, das über vier Jahre hinweg innovative Transport- und Speicherlösungen erarbeitete. Ziel von „TransHyDE 2.0“ ist es, die Industrie mit konkreten Entwicklungsbedarfen zu unterstützen, die Zusammenarbeit von Forschung, Wirtschaft und Politik zu stärken und eine effektive Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu etablieren. Dabei werden auch Herausforderungen wie Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz adressiert.

Die Bundesregierung fördert den Ausbau der Wasserstofftechnologien mit dem Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz und plant den Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes, das bis 2032 rund 9.000 Kilometer umfassen soll. Dieses Netz wird den überregionalen Transport von Wasserstoff sichern und Deutschland mit dem europäischen Wasserstoffnetz verbinden. Weitere Herausforderungen sind die Integration neuer Verbraucher ins Netz und die Entwicklung innovativer Speichermethoden.

Quelle: Grüner Wasserstoff: Deutschlands Weg zur Energiewende

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