Wertschöpfung. Wandel. Weiterdenken. – Rückblick auf die erste Jahrestagung des Servicezentrums für industrielle Transformation in den Regionen

Diskussion auf der Jahrestagung des Servicezentrums für industrielle Transformation in den Regionen: Vor der Veranstaltung tauscht sich das Publikum aus.
© Michael Reitz

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Ein Tag voller Inspiration und Austausch – das war die erste Jahrestagung des Servicezentrums für industrielle Transformation in den Regionen am 27. November 2025. Etwa 80 Gäste versammelten sich in Hannover, um gemeinsam die Herausforderungen der industriellen Transformation zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln.

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Markus Heß, Unterabteilungsleiter, Grundsatzfragen der Industriepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), eröffnete den Tag mit einem klaren Appell: Transformation gelingt nur durch enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Politik. Er rief zum Austausch auf und legte damit den Grundstein für einen Tag intensiver Gespräche.

Markus Heß und Martin Zappe im Blitzlichtgespräch mit Moderator Dr. Robert Peters. © Michael Reitz

In der anschließenden Keynote von Martin Zappe, Programmleiter des SALCOS®-Programms bei der Salzgitter AG, ging es in die Praxis: Zappe erklärte, wie die Transformation gerade in energieintensiven Industrien trotz schwerer Bedingungen gelingen kann. Sein Fazit: Wer jetzt entschlossen vorausgeht und in CO2-neutrale Produktion investiert, wird langfristig von Wettbewerbsvorteilen profitieren.

V.l.n.r.: Lisa-Maria Okken, Ulf-Birger Franz, Dr. Robert Peters, Prof. Dr. Roh Pin Lee, Victoria Thies © Michael Reitz

Die erste Tageshälfte endete mit einer Perspektivenrunde zum Thema „Transformation in unseren Regionen – Realität, Anspruch, Zukunft.“ Mit Ulf-Birger Franz (Region Hannover), Lisa-Maria Okken (WWF Deutschland), Prof. Dr. Roh Pin Lee (Brandenburgisch Technische Universität Cottbus-Senftenberg) und Victoria Thies (FREYTAG Karosseriebau GmbH & Co. KG) kamen vier Teilnehmende aus Verwaltung, NGO, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um ihre Perspektiven einzubringen. Die Diskussion zeigte: Sie arbeiten alle auf das gleiche Ziel hin – die Hürden unterscheiden sich hingegen je nach Perspektive, können aber gemeinsam beseitigt werden.

Birte Boysen (GreenTech BW) beim Impulsvortrag „Transformation im Tandem“ © Michael Reitz

Nach der Mittagspause teilte sich das Publikum in drei Fachsessions auf, um in kleineren Gruppen in die Tiefe zu gehen und mit spezifischen Impulsen in die Diskussion einzusteigen. Simone Lang und Florian Jysch (ReTraSON) gaben einen Einblick in die Arbeit mit Regionaldaten und wie diese Unternehmen helfen können, sich zukunftssicher aufzustellen. Dr. Christian Melzig (Bundesinstitut für Berufsbildung) und Charlotte Strohmeier (Heinze Akademie) diskutierten mit den Teilnehmenden, welches Wissen für die Transformation wichtig ist und wie es in die Regionen gelangt. Währenddessen schuf Birte Boysen (GreenTech BW) Raum für neue Verbindungen und regte zum Erfahrungsaustausch zwischen KMU und Start-ups an.

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In ihrer Abschlusskeynote rundete Katharina Klimasinski (Klimafakten) das Programm mit Input zur Klimakommunikation ab. Ihre zentrale Botschaft: Oft sind es tieferliegende Überzeugungen, die unsere Einstellung zur Transformation prägen. Manchmal braucht es nur eine andere Perspektive, um dem Wandel aufgeschlossener zu begegnen.

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Den Abschluss machte Dirk von der Hude, Referatsleiter Grundsatzfragen Industriepolitik im BMWE. Er verabschiedete die Teilnehmenden in den weiteren Austausch mit neuen Kontakten und frischer Inspiration für den Wandel.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Teilnahme. Besonderer Dank gilt allen Speakerinnen und Speakern für ihre wertvollen Beiträge. Außerdem danken wir Dr. Marc Ingo Wolter (Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung), Lukas Nögel, Dr. Marc Bovenschulte, Dr. Gerd Meier zu Köcker und Silvia Palka (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH) für die Moderation der Fachsessions, sowie unserem Moderator Dr. Robert Peters (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH), der uns durch den Tag geführt hat. 

Mit neuen Impulsen und wertvollen Kontakten kehren wir in die Regionen zurück. Die nächste Jahrestagung findet 2026 statt – wir freuen uns, Sie dort wieder zu begrüßen.

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