Zentrale Bedeutung von Erdwärme für die Dekarbonisierung
Nahezu alle deutschen Großstädte haben ihre kommunalen Wärmepläne fristgerecht veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Energieimporten zu verringern. Nach Einschätzung des Bundesverbands Geothermie gewinnt insbesondere Erdwärme als nachhaltige Wärmequelle zunehmend an Bedeutung.
Rund zwei Drittel der veröffentlichten Wärmepläne berücksichtigen Geothermie, etwa die Hälfte der Kommunen hat bereits konkrete Projekte oder Vorbereitungen gestartet. Städte wie Potsdam, Münster und Mannheim treiben den Ausbau der Tiefen- und Oberflächennahen Geothermie voran und sehen darin ein großes Potenzial, einen erheblichen Teil ihres Wärmebedarfs klimafreundlich zu decken.
Deutschlandweit befinden sich derzeit 188 Geothermieprojekte in Planung. Der Bundesverband Geothermie sieht darin einen wichtigen Beitrag für eine sichere, klimaneutrale und unabhängige Wärmeversorgung sowie für Wirtschaft und Beschäftigung. Um weitere Kommunen beim Einstieg zu unterstützen, stellt der Verband Informationsmaterialien, Workshops und Fachveranstaltungen zur Verfügung.
Quelle: Kommunale Wärmeplanung: Zentrale Bedeutung von Erdwärme für die Dekarbonisierung - energiezukunft